Ein Kopf voller Gedanken

Zufriedenheit

 

Gedanken über den Sinn des Lebens 

Bist du zufrieden?

Mit deinem Leben, deiner Familie, deinen Freundschaften?

Mit unserer Gesellschaft, unserem Planeten, unserer Politik?

Was bedeutet für dich Zufriedenheit?

Warum bist du zufrieden?

Aber warum vielleicht auch nicht?

Darüber unterhielten wir uns.

Bei einem schönen Abend mit Freunden.

In einem leckeren Restaurant in Stuttgart.

Zufriedenheit.

Ein schönes Wort.

Jede*r möchte zufrieden sein.

Das Leben genießen.

Die guten Dinge im Leben hervorheben.

Aber kann man je zu 100% zufrieden sein?

Hat man dann nicht aufgehört zu leben?

Weil es dann nichts mehr gibt, wonach man streben kann?

Wohin man sich weiterentwickeln will?

Oder hat das eine gar nichts mit dem anderen zu tun?

Ich bin zufrieden.

Meistens zumindest.

Aber nicht vollkommen.

Vor allem zur Zeit nicht.

Weil es gerade Dinge in meinem Leben gibt, die mich nicht zufrieden stellen.

Weil es wohl immer Dinge in der Gesellschaft geben wird, die mich stören.

Für mich ist Zufriedenheit eine Momentaufnahme.

An manchen Tagen bin ich zufrieden.

An manchen weniger.

In manchen Lebenssituationen bin ich zufrieden.

In manchen weniger.

In manchen Momenten bin ich zufrieden.

In manchen weniger.

Für mich ist Unzufriedenheit ein Weg zur Weiterentwicklung.

Trotzdem wünschte ich mir momentan etwas mehr Zufriedenheit.

Etwas mehr Ruhe.

Etwas mehr inneren Frieden.

Ich kenne die Gründe für meine Unzufriedenheit.

Das wiederrum motiviert mich, etwas dagegen zu tun.

Die Dinge zu verändern.

Und das macht mich dann wieder zufrieden.

Ich für mich möchte gar nicht sagen können, dass ich zu 100% zufrieden bin.

Weil es dann keinen Grund mehr gäbe, neue Schritte zu wagen.

Weil ich dadurch auch irgendwie die Ungerechtigkeit in der Welt ausblenden würde.

Ich mein Leben wertvoller nähme als das Anderer.

Wie wertvoll ist denn mein Leben?

Und wie wertvoll ist das Leben der Anderen?

Warum leben wir?

Wofür leben wir?

Was ist der Sinn des Lebens?

Was ist DEIN Sinn des Lebens?

Gibt es denn einen Sinn?

Oder sind wir einfach immer auf dem Weg?

Kann sich der Sinn meines Lebens im Laufe des Lebens nicht auch verändern?

Jeder Mensch macht sich Gedanken darüber.

Unzählige Ratgeber wurden schon und werden noch geschrieben.

Aber letztendlich ist der Sinn des Lebens nichts Universelles.

Nichts Greifbares.

Nichts Statisches.

Eher individuell.

Imaginär.

Veränderbar.

Und ich glaube das ist auch gut so.

Weil wir Menschen unterschiedlich sind.

Uns andere Dinge wichtig und wertvoll erscheinen.

Wir andere Dinge verändern wollen.

Einen anderen Fokus haben.

Oft ist es für uns unverständlich, warum andere nicht so denken wie wir.

Warum sie nicht die gleichen Probleme sehen.

In unserer Gesellschaft zum Beispiel.

Aber dann merke ich, dass das gut so ist.

Freue mich darüber, dass sich auch für andere Ungerechtigkeiten eingesetzt wird.

Wofür ich mich nicht einsetze.

Weil sie für mich nicht so relevant sind.

Momentan.

Für andere aber eben schon.

Weil sie einen anderen Fokus in ihrem Leben haben.

Ein anderes Leben leben.

Manche setzen sich für ihre Mitmenschen ein.

Manche für die gesamte Gesellschaft.

Wieder andere für unsere Umwelt.

Es erleichtert mich.

Macht mich ein Stück gelassener.

Weil ich vieles davon auch als wichtig erachte.

Meine Zeit aber leider begrenzt ist.

Deshalb frage ich mich immer wieder, was mir persönlich wichtig ist.

Wofür ich lebe.

Was mich zufrieden macht.

Wofür ich mich einsetzen will.

Welche Projekte ich durch- und weiterführen will.

Wie viel Zeit ich wofür einsetzen will.

Wie viel Energie und Kraft.

Weil ich eine Person bin, die sich gern überfordert.

Die sich zu viele Gedanken macht.

Zu viele Ideen hat.

Zu viele Projekte gleichzeitig verfolgen will.

Gerade jetzt muss ich mich bremsen.

Weil es so viel Veränderung bei uns gab.

Die Rückkehr aus Berlin.

Das Wiederankommen in Stuttgart.

Das halbe Jahr in Berlin war so besonders.

So voller Eindrücke und Erlebnisse.

Wir sind immer noch dabei uns zu sortieren.

Alles zu verarbeiten und zu reflektieren.

Ich vermisse die Zeit dort sehr.

Die Menschen.

Die blu:boks.

Die Stadt.

Aber ich sehe unseren Platz trotzdem hier.

Auch wenn sich gerade vieles verändert.

Wir unseren Alltag noch nicht wirklich gefunden haben.

Unterbrochen von Neuanfängen.

Von Krankheiten.

Unvorhergesehenem.

Unser Kalender ist voller Termine.

Die uns hauptsächlich Freude machen.

Aber auch überfordern.

Wir sind sehr dankbar für die Zeit in Berlin.

Auch wenn wir jetzt zu kämpfen haben.

Aber wir haben eine große Zufriedenheit in unseren Herzen.

Bezüglich der Erfahrungen in Berlin.

Zufriedenheit.

Ein schönes Wort.

Manchmal so nah.

Manchmal so fern.

Bist du zufrieden?

Was macht dich zufrieden?

Warum bist du (nicht) zufrieden?

In Zufriedenheit steckt das Wort Frieden.

Ein Wert, der sehr erstrebenswert ist.

Zufriedenheit.

 


 

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Ein Kommentar

  • Verena

    Hallo Esther,
    bin etwas erstaunt. Finde es überheblich, wenn man zufriedene Menschen mit ignoranten Menschen gleichsetzt. Man kann doch mit seinem Leben zufrieden sein und sich dennoch für andere einsetzen und sich für eine bessere Welt engagieren. Vielleicht hat Zufriedenheit ja auch etwas mit Dankbarkeit zu tun. Ist es nicht schön, wenn man selbst und die Familie gesund ist? Und nicht umso schöner, wenn man alleine schon damit total zufrieden ist?

    Liebe Grüße

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