Berlin: Elternzeit mal anders

Träumen. Planen. Leben.

 

Gedanken über die 15. Woche in Berlin (21.-27.10.2019)

Wir haben alle Träume.

Schmieden Pläne.

Leben.

Halten immer wieder inne und fragen uns warum.

Warum wir träumen.

Warum wir planen.

Warum wir leben.

Reflektieren unsere Zeit.

Das Wichtigste was wir haben.

Zeit.

Wertvoll.

Kostbar.

Wie gestaltest du deine Zeit?

Mit welchen Dingen verbringst du sie?

Sind es hauptsächlich gute Dinge?

Die Sinn haben?

Dich weiterbringen?

Oder sind es Dinge, die dich nerven?

Die sinnlos sind?

Dich bremsen?

Überlege doch einmal:

Wenn du unendlich viel Zeit hättest.

Keine Verpflichtungen.

Geld keine Rolle spielt.

Was würdest du tun?

Überlege dann:

Was hält dich davon ab, es zu tun?

Deine Bequemlichkeit?

Deine finanzielle Situation?

Dein Umfeld?

Deine Arbeit?

Was sind deine Träume?

Was deine Ziele?

Was willst du in deinem Leben erreichen?

Was willst du aus deinem Leben machen?

Schreibe es dir einmal auf.

Erstelle dir eine „bucketlist“.

Eine Liste mit Dingen, die du erlebt haben willst.

Bevor du den „Löffel abgibst“.

Ich habe mir letztens so eine Liste erstellt.

Aufgeschrieben, wovon ich träume.

Was ich noch alles erleben, machen will.

Ohne über mögliche Hindernisse nachzudenken.

Und Anfang dieser Woche habe ich bereits das erste davon abhakt.

Ein Tattoo stechen lassen.

Nicht nur eins, nein zwei.

Es hat mich Mut gekostet.

Aber ich bin stolz darauf.

Stolz auf meinen ersten Haken.

Auf meiner „bucketlist“.

Manchmal denkt man, es gibt zu viele Hindernisse.

Man wäre schon zu alt.

Hätte zu wenig Geld.

Zu wenig Zeit.

Aber vielleicht lohnt sich der Aufwand?

Vielleicht kannst du heute schon kleine Schritte in die richtige Richtung machen?

Um deinen Zielen näherzukommen.

Was sind deine Visionen für dein Leben?

Wer willst du sein?

Wie willst du sein?

Was willst du haben?

Was kannst du heute schon dafür tun?

Fange an.

Mache kleine Schritte.

Übe dich in Gewohnheiten.

Mache Dinge wöchentlich, täglich.

Um Disziplin zu üben.

Auf dem Weg zu sein.

Überlege dir, mit was du deine Zeit füllen willst.

Übernimm dich nicht, aber fange an.

Wir neigen dazu, uns zu übernehmen.

Mein Mann und ich.

Haben ein schlechtes Gewissen, wenn wir faulenzen.

Weil wir so viele Träume haben.

So viele Ideen.

Zur Zeit auch Zeit und Muse für Neues.

In unserer Elternzeit.

Elternzeit mal anders.

Elternzeit in Berlin.

Wir haben Zeit.

Und doch keine Zeit.

Unsere Zeit ist gut ausgefüllt.

Kinderbetreuung unserer beiden Kinder.

Haushalt.

Ehrenamt in der blu:boks.

Am Lebensplaner arbeiten.

Lesen und Notizen machen.

Zeit als Ehepaar verbringen.

Nähen, gestalten, reparieren.

Blog schreiben.

Sport machen.

Kaffee trinken.

Freund*innen treffen.

Besuche empfangen.

Manchmal gar nicht so einfach, alles unter einen Hut zu bringen.

Manchmal denken wir, dass wir uns zu viel vornehmen.

Aber manches davon sind die Verpflichtungen des Alltags.

Manches wollen wir machen.

Vieles macht uns auch Freude.

Bringt uns weiter.

Lässt uns unseren Zielen näher kommen.

Wir überlegen, wie wir unsere Zeit sinnvoll gestalten.

Weil Zeit wertvoll ist.

Kostbar.

Wir haben eine mögliche Variante für uns gefunden.

Stehen morgens schon vor den Kindern auf.

Um zu lesen.

Notizen zu machen.

Blog zu schreiben.

Am Lebensplaner zu arbeiten.

Sportübungen zu machen.

Morgendliche wertvolle Zeit.

Eine Tasse Cappuccino genießend.

Jede*r in einem anderen Zimmer.

Bis die Kinder aufwachen.

Dank der Zeitumstellung nun leider zu früh.

Kostbare Zeit geht verloren.
Leider.

Wird sich hoffentlich bald wieder einpendeln.

Zur Zeit haben wir Ferien.

Die blu:boks hat zwei Wochen geschlossen.

Wir geben uns gegenseitig freie Zeiten.

Zeiten ohne Kinderbetreuung.

Um am Lebensplaner zu arbeiten.

Zeit für sich zu haben.

Freund*innen zu treffen.

So genießen wir unsere Zeit.

Zeiten gemeinsam.

Zeiten alleine.

Wertvolle Zeit.

Wie verbringst du deine Zeit?

Wann sind deine wertvollen Zeiten?

Gibt es mehr davon oder weniger?

Wie kommst du deinen Zielen näher?

Nochmals:

Fange an.

Heute.

Jetzt.

Brich deine großen Ziele herunter.

Überlege dir Teilziele.

Um auf dem Weg zu sein.

Eine Richtung einzuschlagen.

Deine Zeit sinnvoll zu nutzen.

Verschriftliche deine Ziele.

Denke groß und sei kreativ.

Lasse dich nicht von Zweifeln abhalten.

Wage Neues und bleib dran.

Wachse über dich hinaus.

Integriere Gewohnheiten in deinen Tagesablauf.

Plane Zwischenschritte.

Fange an zu leben.

Heute.

Im Jetzt.

Mit Blick in die Zukunft.

Mit der Erfahrung der Vergangenheit.

Du lebst jetzt.

Du allein hast dein Leben in der Hand.

Du kannst mehr erreichen als du denkst.

Habe Mut!

In dich und dein Können.

Ich will dir Mut machen.

Mut zu haben.

Neues zu wagen.

Es lohnt sich.

Meistens zumindest.

Wenn nicht, dann bist du an Erfahrung reicher geworden.

Wir haben etwas gewagt.

Haben Mut gebraucht.

Als Familie für ein halbes Jahr in eine andere Stadt zu ziehen.

Nach Berlin.

Eine Stadt, in der wir uns nicht auskannten.

In der wir niemanden kannten.

Aber es hat sich gelohnt.

Wir wurden belohnt.

Werden immer noch belohnt.

Haben noch keinen einzigen Tag bereut.

Haben so viel Neues entdeckt.

Neue Menschen kennengelernt.

Freund*innen dazugewonnen.

Sind weitergekommen.

Haben uns weiterentwickelt.

Werden jeden Tag inspiriert.

Sind oft müde von all den Eindrücken.

Nicht jeder Tag ist gleich schön.

Herausforderungen gibt es auch hier.

Das Leben ist wie es ist.

Aber dennoch: Es ist gut hier zu sein.

Für eine bestimmte Zeit.

Gerade deshalb auch so wertvoll.

Wir träumen weiter.

Planen weitere Ideen.

Und leben.

Träumen. Planen. Leben.

Bist du dabei?

 


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“Mehr Feminismus!: Ein Manifest und vier Stories” – Chimamanda Ngozi Adichie 
“Liebe Ijeawele: Wir unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden” – Chimamanda Ngozi Adichie 
 

 


 

#BERLINERKUNDEN

 

Spielplatz Lohmühlenstraße (Heckmannufer 10, Berlin-Kreuzberg)

Kinderbauernhof Pinke Panke (Am Bürgerpark 15-18, Berlin-Pankow)

 

Nah am Wasser (Kiehlufer 55, Berlin-Neukölln)

Erster Wiener (Kurfürstendamm 19, Kranzler Eck, Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf)

Passengers Coffee (Elsenstr. 38, Berlin-Alt-Treptow)

Café Zart (Hobrechtstr. 43, Berlin-Neukölln)

endorphina BACKKUNST (Elsenstr. 52, Berlin-Neukölln)

 

Bäckerei Rewe (Frankfurter Allee 144, Berlin-Lichtenberg)

endorphina BACKKUNST (Elsenstr. 52, Berlin-Alt-Treptow)

Holy Coffee (Sonnenallee 132, Berlin-Neukölln)

Leckerback (Karl-Marx-Str. 100, Berlin-Neukölln)

 

Panther (Waldemarstr. 119, Berlin-Kreuzberg)

Kumpel&Keule (Eisenbahnstr. 42/43, Berlin-Kreuzberg)

Mani in Pasta (Eisenbahnstr. 42/43, Berlin-Kreuzberg)

Nah am Wasser (Kiehlufer 55, Berlin-Neukölln)

 

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Sowjetisches Ehrenmal Treptow (Puschkinallee, Berlin-Alt-Treptow)

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Zirkus Cabuwazi (Bouchérstr. 74, Berlin-Alt-Treptow)

Kinderbauernhof Pinke Panke (Am Bürgerpark 15-18, Berlin-Pankow)

 

Treptower Park (Berlin-Alt-Treptow)

Tempelhofer Feld (Tempelhofer Damm, Berlin-Neukölln)

 

Titus (Meinekestr. 2, Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf)

Karstadt (Kurfürstendamm 231, Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf)

Startup Guide World IVS (Waldemarstr. 38, Berlin-Neukölln)

 

Türkischer Markt am Maybachufer (Berlin-Neukölln)

Markthalle IX (Eisenbahnstr. 42/43, Berlin-Kreuzberg)

 

2 Kommentare

  • Inla

    Danke für diesen herausfordernden und inspirierenden Blogbeitrag. Ich bin super stolz auf dich, dass du einen Punkt deiner Bucketlist mit dem Tattoo abgehakt hast (und natürlich mehr als gespannt auf das Ergebnis)! Deine Zeilen sprühen vor Energie und es ist bewundernswert, wie ihr die verschiedenen Bereiche eures Lebens in Berlin balanciert. Dieser “Aufbruch” in eine fremde Stadt für eine bestimmte Zeit, eine andere berufliche Tätigkeit, ein neues Umfeld – all das bringt ganz klar viel Input für neue Gedanken. Das neue Aussen bringt neues Innen. Danke dass du das mit uns teilst.


    Selber durfte ich das auch erleben und würde es jeder und jedem gönnen! Ich habe grosse Träume, so gross, dass ich mir die kleinen, täglichen Schritte auf dem Weg dazu fast nicht vorstellen kann. Sofort denke ich: ist träumen Luxus? Was ist mit denen, die nicht die finanziellen, körperlichen, geistigen oder psychischen Voraussetzungen haben, ihre Träume zu verwirklichen? Die vom Alltag gefangen sind, weil sie ihre Kinder ernähren müssen? Die sich keine tolle Ausbildung leisten können? Denen die Kraft fehlt, mal einen Marathon zu laufen? Die nicht wissen, wie sie vor lauter Arbeit eine Partnerin finden sollen? Denen die alltägliche Organisation ihres Lebens zu viel ist? Ist der American Dream für jeden was?


    Ich wünsche mir, dass wir auch an diese Menschen denken und sie ermutigen, an ihren Träumen festzuhalten. Ihnen helfen, diese Träume zu verwirklichen. Und selber dabei selber lernen, dass Träume auch ganz klein sein dürfen. Danke, dass ihr euch in Berlin auch in genau solche Menschen investiert!

    • gedankenlichter

      Danke Freundin, für deinen Kommentar 🙂
      Ich wurde dadurch wieder etwas geerdet. Ich beschäftige mich grad viel mit diesem Thema und sehe dann manchmal nicht, dass wir in einer sehr privilegierten Situation sind, weil wir Geld haben, ne gute Ausbildung, eine stabile Familie, Jobs, Freunde usw. Und das haben manche Menschen nicht. Danke, dass du mich wieder daran erinnert hast.
      Ich glaube es ist wichtig, Träume zu haben. Für jeden. Ziele und Visionen im Leben. Aber für manche ist es einfacher, sie zu erreichen, für manche fast undenkbar. Umso wichtiger, sich in solche Menschen zu investieren! Danke :-*

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