Berlin: Elternzeit mal anders

So viel einfacher

 

Gedanken über die 16. Woche in Berlin (28.10.-03.11.2019)

„Wenn du dich jetzt nicht anziehst, dann kannst du nicht mit.“

Wirklich?

Würde ich mein Kind alleine zuhause lassen?

Warum sage ich dann so etwas?

Mit eigenen Kindern steht man jeden Tag vor einer Menge Herausforderungen.

Wir haben unsere Pläne im Kopf.

Haben unsere Vorstellungen.

Unsere Grenzen.

Unsere Kinder auch.

Oftmals passen diese nicht zusammen.

Wie kommt man dann weiter?

Muss mein Kind machen, was ich sage?

Nur weil ich die körperlich Überlegenere bin?

Weil ich denke, ich weiß es besser?

Wann treten solche Situationen auf?

Wenn Zeitdruck ist.

Wir schon vorher genervt waren.

Unser Plan durcheinandergerät.

Aber fragen wir auch nach den Plänen unserer Kinder?

Wie ist ihre Stimmung?

Was wollen sie?

Kindererziehung.

Erziehung.

Ein nicht ganz so schönes Wort.

Weil es Überlegenheit impliziert.

Das Kind dann ein Objekt ist.

Erzogen wird.

Kinderbegleitung.

Ein schöneres Wort.

Wir begleiten unsere Kinder.

Eine herausfordernde Aufgabe.

Kinder auf Augenhöhe sehen.

Ihre Bedürfnisse wahrnehmen.

Ihre Meinungen als gleichwichtig sehen.

Ohne Strafen auskommen.

Dabei wären Strafen oft so viel einfacher.

Man kann der Konfrontation aus dem Weg gehen.

Wenn man das Kind zum Beispiel in das eigene Zimmer schickt.

Weil es nicht das tut, was ich gerade will.

Aber ist das sinnvoll?

Haben das Handeln und die Strafe einen Zusammenhang?

Warum strafe ich mein Kind mit Liebesentzug?

Für das Kind ist diese Strafe nicht nachvollziehbar.

Einfach nur schrecklich.

Strafen schadet Kindern.

Sie werden klein gehalten.

Wir demonstrieren unsere Macht.

Geht es uns damit besser?

Ich erwische mich dabei, wie ich Strafen androhe.

Weil ich ein Ventil brauche.

Oft keine Handlungsalternative sehe.

Überfordert bin.

Und wie schlecht es mir danach geht.

Und meinem Kind auch.

Wir versuchen unsere Kinder ohne Strafen zu begleiten.

Viel leichter gesagt als getan.

Aber Strafen führen zu nichts.

Weder zu einer Besserung des Verhaltens.

Noch zu einer besseren Beziehung.

Weder bei den eigenen Kindern.

Noch bei anderen Kindern und Jugendlichen.

In der Schule.

In der blu:boks.

Das pädagogische Konzept der blu:boks Berlin.

So wertvoll.

So wertschätzend.

Man darf so sein wie man ist.

Wird nicht weggeschickt.

Nicht ausgeschlossen.

Keine*r wird bestraft.

Und das merken sie.

Die Kinder und Jugendlichen.

Fühlen sich wohl.

Blühen auf.

Sind verwundert.

Weil anders mit ihnen umgegangen wird.

Anders als sie es sonst gewohnt.

„Dann bestraf mich doch,“ sagt ein Mädchen zu mir.

So kennt sie es.

So erwartet sie es.

Aber ich suche andere Alternativen.

Gemeinsam als Team reden wir darüber.

Wir stoßen an Grenzen.

Müssen viel reflektieren.

Miteinander reden.

Handlungsalternativen ausloten.

Strafen wären oft so viel einfacher.

Aber sinnlos.

In der Schule sind Strafen an der Tagesordnung.

Weil man es so gewöhnt ist.

Es als sinnvoll angesehen wird.

Oft keine Handlungsalternativen gesucht werden.

Nicht darüber nachgedacht wird.

Dabei wäre ein Umdenken so sinnvoll.

So notwendig.

Längst überfällig.

Dies bringt mich als Lehrerin an meine Grenzen.

Weil ich mir eine andere Umgangsweise wünsche.

Sie umzusetzen aber viel Kraft bedarf.

Mut und Ausdauer.

Ich arbeite mit offenen Augen und Ohren in der blu:boks mit.

Versuche so viel wie möglich zu lernen.

Von deren pädagogischem Konzept.

Von ihrem Bild vom Menschen.

Um dies alles mitzunehmen.

In meine Arbeit in der Schule.

In die Begleitung unserer eigenen Kinder.

Gemeinsam mit meinem Mann.

Wir sind auf dem Weg.

Tauschen uns viel aus.

Bestärken uns.

Reflektieren.

Denken oft: „Anders wäre es einfacher.“

So viel einfacher.

Aber wir wollen dies nicht.

Wir wollen unsere Kinder nicht klein halten.

Unsere Macht nicht ausnutzen.

Nicht strafen.

Sondern sie als gleichwertige und gleichberechtigte Menschen betrachten.

Mit eigenen Bedürfnissen.

Einem eigenen Willen.

Wir geben unser Bestes.

Versagen.

Entschuldigen uns.

Stehen wieder auf.

Sprechen darüber.

Und lieben.

 


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#BUCHEMPFEHLUNGEN
 
“Freischwimmer” – Torsten Hebel
“Die Selbstwertmanufaktur – blu:boks Berlin: ein sozial-kulturelles Projekt zur Förderung von Kindern und Jugendlichen – DAS KONZEPT FÜR EIGENE PROJEKTE” – Carsten Stier
“Die kompetente Familie. Neue Wege in der Erziehung.” – Jesper Juul

 


 

#BERLINERKUNDEN

 

Zirkus Cabuwazi (Bouchérstr. 74, Berlin-Alt-Treptow)

Spielmobil auf dem Görlitzer Park (Berlin-Kreuzberg)

Spielplatz Futranplatz (Lüderstr. 12c, Berlin-Köpenick)

Spielplatz auf dem Marheinekeplatz (Berlin-Kreuzberg)

Spielplatz in Linum (Zu den Teichen, Fehrbellin-Linum)

 

Café im Michelberger Hotel (Warschauer Str. 39-40, Berlin-Friedrichshain)

Milchkaffee (Kirchstr. 5, Berlin-Köpenick)

Café Fleury (Weinbergsweg 20, Berlin-Mitte)

Salomon Bagels (Alte Potsdamer Str. 7, Berlin-Mitte)

 

Zimt&Mehl (Weigandufer 16, Berlin-Neukölln)

Brotmeisterei Steinecke (Koppenstr. 3, Berlin-Friedrichshain)

 

Austria (Bergmannstr. 30, Berlin-Kreuzberg)

Kalle Klein (Harzer Str. 119, Berlin-Neukölln)

Restaurant Storchenklause (Nauener Str. 36, Fehrbellin-Linum)

Burger King (Alexanderplatz 8, Berlin-Mitte)

 

Brandenburger Tor (Berlin-Mitte)

Reichstag (Berlin-Mitte)

East Side Gallery (Berlin-Friedrichshain)

Schwarzlicht Minigolf (Görlitzer Str. 1, Berlin-Kreuzberg)

Berliner Mauer Potsdamer Platz (Berlin-Mitte)

Kraniche in Linum (Fehrbellin-Linum)

 

Görlitzer Park

 

Schwarze Hand Tattoo Berlin (Cuvrystr. 19, Berlin-Kreuzberg)

Neukölln Arcaden (Karl-Marx-Str. 66, Berlin-Neukölln)

Broke&Schön (Alte Schönhauser Str. 35, Berlin-Mitte)

East Side Mall (Tamara-Danz-Str. 11, Berlin-Kreuzberg)

Globetrotter (Schlossstr. 78/79, Berlin-Steglitz)

 

Marheineke Markthalle (Marheinekeplatz 15, Berlin-Kreuzberg)

 

6 Kommentare

  • Sarah

    Liebe Esther,
    das Thema Erziehung beschäftigt mich gerade auch sehr! Seit unsere Tochter auf der Welt ist, beobachte ich Eltern und frage mich oft “Wie will ich/wie wollen wir unsere Tochter erziehen”. Ich verstehe deinen Ansatz, dass man Kinder nicht dominierten/strafen soll und ihre Bedürfnisse ernst nehmen muss. Aber ich bin der Meinung, dass ich den Bedürfnissen des Kindes nicht immer nachgeben kann, weil ich als Erwachender die Weitsicht habe und weiß was heute noch auf dem Tagesplan steht. Da muss sich das Kind dann eben beeilen, kann jetzt nicht mehr weiterspielen usw.
    Immer wieder beobachte ich Eltern, die mit ihren Kleinkindern diskutieren. “Ich will nicht, dass du das Auto wirfst, denn da kann das und das passieren….. blablabla.” Kaum dreht man sich um, wird das Auto wieder geworfen. Dann wird wieder diskutiert… Das strengt mich schon beim Zuschauen so an, dass ich mich echt gefragt habe was ich tue, wenn unsere Tochter demnächst zu randalieren anfängt. Ich weiß, dass ich zu unbeherrscht bin um da zuzuschauen. Das Kind packen? Auf die Finger schlagen? Der Situation entziehen? Ich weiß es nicht. Aber ich muss doch ein Signal setzten! Oder?
    Dieses permanenten Erklärungsversuche von Eltern, bei denen das Kind nach dem ersten Satz abgeschaltet hat, bringen doch nichts. Sie können eben oft die Gefahren noch nicht abschätzen, probieren sich aus, provozieren, spielen sich vor andern Kindern auf…. Da muss ich doch als Erwachsener eingreifen und erziehen! In solchen Situationen passt für mich der Begriff “begleiten” einfach nicht.
    Du schreibst in deinem Beitrage auch, dass eine Bestrafung/Drohung oft der einfachere Weg ist. Das finde ich auch! Es schont nämlich meine Nerven, gibt mir die Zuversicht, dass es vielleicht das nächste Mal besser läuft, dass mein Kind eine Sache nicht mehr macht etc. Was ist falsch daran?

    Liebe Grüße aus dem Süden!
    Deine Sarah

    • gedankenlichter

      Liebe Sarah!
      Danke für deinen Kommentar!
      Ich kann dich verstehen. Aber ich halte daran fest, dass Strafen nichts bringen. Wenn die Strafen nichts mehr der Sache an sich zu tun haben, dann sind sie sinnlos. Manche Handlungen erfordern Konsequenzen, dass man zB das Auto wegnimmt, wenn es dauernd geworfen wird. Aber warum deswegen aufs Zimmer schicken? Oder gar “schlagen”? Und ja, wir haben oft die Weitsicht. Das heißt aber nicht, dass unsere Kinder immer das machen müssen, was WIR wollen. Weil sie auch eigene Bedürfnisse haben. Und sie müssen so oft “funktionieren”. Wir kommen echt an unsere Grenzen, wollen aber daran festhalten und unseren Kindern auf Augenhöhe begegnen… ich glaube dadurch entsteht viel viel mehr.

      • Julia

        Hallo Esther,
        Danke für deine Gedanken. Ich merke zur Zeit auch oft, dass ich meiner Tochter androhe „wenn du jetzt nicht xy machst, dann gibts dies und jenes nicht.“ Hinterher bedaure ich das sehr, weil die Kleine die Strafe nicht mit ihrem Tun in Zusammenhang bringt und die Strafe dann auch keine Konsequenz hat. Vor allem bei alltäglich wiederkehrenden Situationen wie das Zähne putzen komme ich an meine Grenze, finde bisher noch keine Lösung als sie irgendwann dazu zu zwingen und über sie zu bestimmen, wenn sie sich nicht an Vereinbartes hält wie z.B. wir machen noch ein Puzzle und putzen dann die Zähne.
        Wie handhabt ihr das? Hast du Tipps?
        Liebe Grüße Jule

  • Jassi

    Hallo Esthi,
    ich kann deine Gedanken wirklich alle unterschreiben und finde mich in so vielen Beschreibungen wieder. Richtig herausfordernd! Ich bin froh, dass wir da einen ähnlichen Weg gehen wollen mit unseren Kindern und uns darüber austauschen und einander DIE Lösungen präsentieren können 😉
    Auch wenn der Weg oft wirklich einfacher wäre mit Strafen, glaube ich, dass sich der manchmal anstrengendere Weg am Ende bezahlt macht und wir auf hoffentlich selbstbewusste Kinder blicken können, die sich ihrer Identität bewusst sind, weil sie eben nicht durch Strafen und Machtkämpfe ständig ihr Gesicht verloren haben. Kinder, die zwar nicht angepasst aber authentisch sind und das nicht weil sie Regeln befolgt und gehorsam waren, sondern weil man sie als Gegenüber mit eigenen (nicht weniger wichtigen) Bedürfnissen gesehen hat und sie deshalb auch kooperieren wollen.
    Ein weiter Weg bis dahin – aber ich freue mich, dass wir den Weg zusammen gehen 🙂
    Jassi

  • Damaris

    Hallo Esther!
    Ein Thema das mich auch sehr herausfordert.
    Und ja – Strafen soll man sein Kind eigentlich nicht. Und wenn dann müssen sie zum Auslöser passen und das Kind braucht immer die Erklärung dazu. Ohne Strafen oder ‘Konsequenzen’ wie ich es eigentliche nenne, funktioniert es meiner Meinung aber nicht. Ich versuche es jeden Tag und doch muss ich Konsequenzen ziehen. Denn ich kenne kein Kind, das immer gehorsam ist, immer das richtig tut und immer kommt wenn man es will. Es braucht in einigen Situationen die Begleitung/ Erziehung von uns um stark zu werden.
    Heute hab ich schon einiges mit meinen Kindern erlebt:
    – morgens das Jacke, Mütze, Schal anziehen – hat nicht geklappt. Ich stehe daneben: “Zieht euch bitte an”. Sie singen. ” Jetzt ruckzuck, wir kommen zu spät zum Kindi!” Ich weiß nicht wie oft ich mich heute wiederholt habe. Es hat nicht geklappt, war nur ein Gehetze..das richtige wäre gewesen da zu bleiben, sie später in Kindi schicken. Hab es aber net gemacht weil ich in Ruhe nachher aufräumen wollte…
    – heute mittag sitzen die beiden am Tisch und machen beide Bügelperlen.. Nach 20 min fangen sie an zu streiten, nerven sich gegenseitig bis es handgreiflich wird. Ich komme dazu und sage das sie auseinander setzen müssen. Mona kommt zu mir, Lena geht ihr hinterher und staucht sie wieder. “Lena, hör bitte auf damit!” Sie macht weiter. “Lena, aufhören!!” Mona bekommt wieder einen Tritt. “Lena, ich hab aufhören gesagt. Jetzt komm mit, wenn du die Mona nicht in Ruhe lässt musst du ins Bett.” Sie tobt, ich zerre sie ins Bett, sie bekommt ihre Kuscheldecke und ich gehe wieder zu Mona. Nach 2 min wird’s ruhig.. nach 5 min ist Lena wieder am Tisch und macht in Ruhe ihre Bügelperlen weiter. Habe ich richtig gehandelt? Ich denke ja, obwohl ich während Lena im Bett war, überlegt habe ob es richtig war. Aber sie war so wütend und kam aus ihrem Verhalten nicht raus. Sie konnte in dem Moment nicht aufhören zu strampeln und ich musste Mona vor ihr schützen. Und im Bett konnte Lena sich abreagieren.
    – heute Abend: Die Kinder sind in der Badewanne..sie streiten sich. Ich zu ihnen: “Wenn ihr euch jetzt nicht benehmt, ist für beide Schluss.” Wieder eine Strafe angedroht, aber es funktioniert – für 10 min, dann machen sie so Quatsch das ein Blumentopf in die Badewanne fällt. Nun ist Schluss mit baden. Sie haben es aber auch verstanden..:-)

    Und so kann ich viele Beispiele nennen. Die Kinder singen manchmal während dem Essen. Auf der einen Seite schön, auf der anderen Seite essen sie dann nicht und es ist nervig und laut. Wir sagen dann immer. “Hey, wenn du singen willst, dann darfst in die Küche und dort weiteressen und singen.” Beide saßen sie schon in der Küche (2 m von mir entfernt) und seitdem funktioniert meine Konsequenz und sie hören fast immer mit singen auf wenn ich das sage.
    Eine falsche Konsequenz wäre jetzt zu sagen: ” Hey, wenn ihr jetzt net aufhört zu singen, gibts keine Süßigkeit, oder Fernsehverbot.. ” Das hat nämlich nichts miteinander zu tun.

    @Julia, wegen dem Zähneputzen. Wenn meine mal nicht wollen, dann erklär ich Ihnen, das man Zähne putzen muss wegen dem Essen. “Zucker ist nicht gut für eure Zähne. Wir können es lassen, aber dann gibt es morgen kein Honig, Marmelade, kein Saft, Keine Süßes, Kekse etc. ” Das funktioniert bei meinen ganz gut. So ab 1,5J oder 2 Jahren können sie es verstehen.

    Ja, es ist wirklich schwer die Erziehung oder Begleitung, wie man es wohl nennen mag. Ich würde am liebsten auch ohne Konsequenzen/Schimpfen/Schreien auskommen. Das wäre ein Traum! Ich bete jeden Tag für Weisheit und Liebe für die Kids. Ich nehme mir zur Zeit auch echt vor nicht laut zu werden, und es klappt ganz gut. Immer nach jeder Aktion/Quatsch kurz durchatmen.. dann hat man schon Zeit kurz nachzudenken!!

    Ihr lieben Mamas und Papas – ist doch gut das wir nicht alleine an der front sind und uns austauschen können!
    Danke Esther, für deine Gedanken…!

  • Tabea

    Liebe Esther,

    erst letzte Woche habe ich als Referentin einen Abend – Kurs, “Ein guter Start ins Leben” – für Eltern mit Kindern von 0-3 Jahren, abgeschlossen. Lauter junge Familien mit kleinen Kindern.
    Die Herausforderungen gibt es überall.

    Kinder rufen nach Liebe. Und das ist die Hauptaufgabe von uns Eltern – unsere Kinder zu lieben – bedingungslos. Vorzustellen wir bei einem Hausbau:
    Das Fundament muss stimmen. Zwei ganze Abende (von vier) unterhielten wir uns über das Fundament der bedingungslosen Liebe. Ist das Fundament tief und fest, stabil, dann lässt sich ein Kind leichter leiten. Ja, wir nennen es leiten. Sie brauchen unsere Leitung, unsere Führung. Sie fordern diese gerade zu heraus. Und zur Leitung gehören Grenzen. Das Wort strafen ist sehr negativ belegt. Deshalb sprechen wir von Konsequenzen. Manche Konsequenzen folgen natürlicher Weise, andere sind die logische Folgen eines Verhaltens. So wie es Damaris auch schon geschrieben hat.

    Nie sollten wir etwas aus einer Willkür heraus tun und entscheiden. Schreien sollte tabu sein. Wir wollen auch nicht angeschrien werden. Das ist auch für uns Eltern ein Lernfeld.

    Julia: Tipp zum Zähneputzen: versuche einmal ein Fangspiel daraus zu machen, wenn dein Kind weg rennt. Oftmals reicht es bei kleinen Kindern, sie spielerisch zu gewinnen, bei manchem mitzumachen, mitzulachen, selbst Kind zu sein.

    Nochmals zum Fundament: bei Jedem (nicht nur Kind) kommt Liebe anders an. Kleinkinder brauchen vor allem die Körpernähe, den Blickkontakt, die ungeteilte Aufmerksamkeit und gute Worte, die wir über sie und zu ihnen sagen.

    Ich kann euch sehr die Team.F Seminare empfehlen (www.team-f.de) oder schaut bald einmal auf meiner Homepage nach (www.enjoyfamily.de) – momentan wird diese neu bearbeitet.

    Liebe Grüße
    Tabea

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