Berlin: Elternzeit mal anders

Anders als gedacht

 

Gedanken über die 3. Woche in Berlin (29.-04. August 2019)

Wir starten.

Starten in der Blu:Boks Berlin.

Ein herzlicher Empfang.

Zwei Schreibtische.

Zwei Mac minis.

Ein Telefon.

Extra für uns.

Mit Blumen und Willkommensgruß.

Fühlen uns auch so.

Willkommen.

Alle scheinen uns zu kennen.

„Euer Bild hing lange da. Habt ihr nun eine Wohnung?“

Wir werden herzlichst begrüßt.

Direkt ins Team aufgenommen.

Ich starte am Montag.

Mein Mann am Dienstag.

Wir machen unsere ersten Erfahrungen.

Lernen Mitarbeiter, Kinder und Jugendliche kennen.

Sind mit dabei.

Bei den Proben.

Den Besprechungen.

Dem Feedback.

Den Workshops.

Tanz und Tonstudio.

Die Atmosphäre ist toll.

Voller Wertschätzung.

Anerkennung.

Respekt.

Mut.

Das Thema der Produktion.

„Nimm deinen Mut und jump mal.“

Die Luft ist erfüllt.

Vor Anspannung.

Vorfreude.

Lachen.

Musik.

Letzte Ferienwoche in Berlin.

Probenwoche in der Blu:Boks.

Proben für die 10-Jahres-Feier im September.

Die Kinder sind voll dabei.

Haben Bock.

Lernen viel.

Haben Spaß.

Und wir mittendrin.

Fast.

So jedenfalls geplant.

Aber: anders als gedacht.

Dienstagabend.

Die Mandeln meines Mannes sind entzündet.

Arzt, Antibiotika, Fieber.

Erstmal Bettruhe.

Anders als geplant.

Anders als gedacht.

Kein gemeinsames Arbeiten in der Boks.

Kein gemeinsames Proben.

Kein gemeinsames Mitmachen.

Kein gemeinsames Kennenlernen.

Kein Mitdabeisein.

Für meinen Mann leider nicht.

Aber ich gehe trotzdem hin.

Nachmittags.

Mit unserer Tochter.

Der Kleine bleibt bei meinem Mann.

So geht es.

Einigermaßen.

Es muss.

Unsere Tochter ist voll dabei.

Redet nur noch von „Blu:Boks“.

Genießt den Trubel.

Die Kinder.

Das Essen.

Tanzt begeistert mit.

Verzaubert Mitarbeiter und Kinder.

Ist voll dabei.

Nur mein Mann leider nicht.

Anders als gedacht.

Ändern können wir es nicht.

Müssen es so hinnehmen.

Ärgerlich ist es trotzdem.

Für alle Beteiligten.

Nun erstmal abwarten.

Das Fieber auskurieren.

Sich nicht anstecken.

Durchpowern.

Den Laden am Laufen halten.

Arbeiten, Haushalt, Kinder, Tee kochen.

Jeden Tag Fahrrad fahren.

Nach Lichtenberg und wieder zurück.

Jeweils 25 Minuten.

Anstrengend.

Aber auch wohltuend.

Frische Luft.

Etwas Sport.

Zeit mit meiner Tochter alleine.

Sie beobachtet.

Beobachtet den Verkehr.

Die Busse, Stadtbahnen, Autos, Baustellen.

Fahrradwege überall.

Alles eben.

Optimal zum Fahrradfahren.

Jeden Tag.

Hin und zurück.

Die Probenwoche ist ein voller Erfolg.

Ziele werden erreicht.

Die Kinder sind begeistert.

Ein voller Erfolg.

Für uns leider nicht so ganz.

Anders als gedacht.

Am Wochenende dann fast wieder gesund.

Aufatmen.

Gemeinsam unterwegs sein.

Aufgaben aufteilen.

Sich auf eine neue Woche freuen.

Auf eine gesunde Woche.

Hoffentlich.

Anders als gedacht.

Herausforderungen gemeistert.

Wieder ein Stück gewachsen.

Wenn auch anders als gedacht.

 


 

Spielplatz Lohmühlenstraße (Berlin-Kreuzberg)

Spielplatz Weichselplatz (Berlin-Neukölln)

 

Gelateria Mos Eisley (Herrfurthplatz 6, Berlin-Neukölln)

 

Tempelhofer Feld (Tempelhofer Damm, Berlin-Neukölln)

Blu:Boks Berlin https://www.bluboks-berlin.de

 

Görlitzer Park

 

Neukölln Arcaden (Karl-Marx-Str. 66, Berlin-Neukölln)

Fahrradpraxis Jürgen Albrecht (Karl-Kunger-Str. 21, Berlin-Alt-Treptow)

DM (Revaler Str. 2, Berlin-Friedrichshain)

 

Markthalle Neun (Eisenbahnstr. 42/42, Berlin-Kreuzberg)

 


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